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Die Donauversickerung

Das Sehenswerte ist, daß es nichts zu sehen gibt

 

Zwischen Möhringen und Immendingen versickert die Donau in einem Karstwassersystem und tritt in rund zwölf Kilometern Entfernung im Aachtopf wieder aus. Ein Teil des Wassers der Donau wird über die Radolfzeller Aach in den Bodensee geleitet und fließt somit in den Rhein. Bei Vollversickerung in den Trockenzeiten fließt alles Wasser unterirdisch zur Aach und man kann trockenen Fusses durch das Donauflussbett gehen.

 

Es ist geplant, daß dieses weltweit einmalige Naturphänomen als Weltnaturerbe anerkannt wird.

 

Nicht so ganz einig werden sich die Orte Möhringen und Immendingen über die Bezeichnung: In Immendingen führt die Beschilderung zur Donauversinkung, in Möhringen spricht man von der Donauversickerung.

 

Die Versickerungsstellen sind Teil des Landschaftsparks Junge Donau.



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